
Seit der Ernennung des Obergermanisch-Raetischen Limes zum UNESCO-Welterbe im Jahr 2005 wurden entlang der antiken Grenze zur Vermittlung Informationszentren eingerichtet.
Das zentrale Limesinformationszentrum für Hessen wird durch das Römerkastell Saalburg bei Bad Homburg repräsentiert. Auf Kreisebene veranschaulichen regionale Informationszentren den jeweiligen Limesabschnitt im Besonderen.

Im Limesinformationszentrum für den Landkreis Gießen auf Hof Graß, das in einem Naturschutzgebiet liegt, in dem jährlich rund 16 Millionen Kubikmeter Trinkwasser gefördert werden, wird u. a. das Thema Wasser in römischer Zeit aufgegriffen.

Das Limesinformationszentrum ist barrierefrei.
Die Texte sind in Blindenschrift Braille übersetzt, die sich an den Wänden
unterhalb der Texte befinden. Taktile Pläne und Objekte zum Anfassen
laden auch Sehende zum „Begreifen“ der Themen ein.

Das Limesinformationszentrum wurde mit Unterstützung der Oberhessischen Versorgungsbetriebe (OVAG), der Stadt Hungen, und Zuschüssen aus dem Bundesinvestitionsprogramm für die nationalen Welterbestätten und unter fachlicher Aufsicht der hessenARCHÄOLOGIE konzipiert.